13 Dezember 2006

Hi Leute, hier kommt Tibetreport II mit ner menge frischen pics - live und in farbe!! Also angeschnallt, mit obiger fahrkarte gehts ab nach Lhasa. wie man unschwer erkennen kann nehmen wir im Wagon 2 platz und genehmigen uns dort das Bett nummer 13. da wir hardsleepertickets haben sind in jedem abteil 6 betten, 3 auf jeder seite. mit der karte duerfen wir das bett in der mitte benutzen wie man ebenso leichtfuessig an dem "Zhong" ganz rechts unten auf der karte erkennen kann ;)

Ab geht die wilde fahrt, hier sind wir schon so ca. 4 Stunden unterwegs und von grosstadt kann keine rede sein, teilweise kommen wir an richtigen canyons vorbei.

...und an malerischen Seen, schön grün alles hier!


alles im grünen bereich auch bei mir und unserm donnerross.

Die ersten 35 stunden sind vorbei und wir sind in Langzhou angekommen - berny verleiht seiner freude ausdruck..

..ich auch.

Wieder 15 stunden später sind wir bereits auf der tibetischen hochebene und kurz vor dem höchsten eisenbahnpass der welt - im hintergrund sind die ersten 6000er.

unser hotel verbietet overdrinking, fighting, smuggling, und als waere das nicht genug auch noch illegale aktivitäten, arrgh!

wir schauen uns die stadt an, noch geht es mir gut. lhasa besteht aus einem chinesischen und einem traditionellen tibetischen viertel. das bild kommt aus dem traditionellen teil, der tag und nach pulsiert - einheimische und reisende aus der ganzen region, selten ein Lao Wei (fremder).

Am nächsten Morgen bin ich krank (siehe weiter unten), deswegen kann ich nicht an der 2tägigen fahrt nach shigatse teilnehmen die unser programm vorsieht. hier sind paar bilder von bernard und andi:

...outdoorbilliard.

Jööör, hit the road!

allzuoft is kein durchkommen, schafe oder yaks gehen auf der hauptstraße joggen oder shoppen oder was bei denen sonst so anliegt...

....Yaks :- ))

In Shigatse ist der Hauptsitz des zweiten großen Geistlichen im Tibet: des Panchen Lama.

Nach fast 2 tagen bettruhe und dem arztbesuch geht es mir besser und ich erkunde Lhasa und die Umgebung auf eigene faust.

wir haben ein mir unbekanntes spiel gespielt, deswegen ich habe immer verloren :(

hier um Lhasa und shigatse liegen die bedeutendsten klöster der tibet-buddhistischen lehre. rot sind die farben des dalai lamas, gelb die des panchen (hoffe das war jetzt richtig!). Ich besuche die Klöster, lerne einen jungen Mönch kennen und darf mit ihm in seinem Haus tee trinken!

Am nächsten tag gehe ich mit bernhard und Andi zu tibets wahrzeichen in der welt: dem Potala

Wir sind bestimmt 3 stunden in dem beeindruckenden Bauwerk - für mich ein unglaubliches gefühl!

Panoramafoto, klickt mal drauf - müsste dann gut zu erkennen sein ;- )

Specialeffects, bernhards brille als spiegel für meine hut-poserhood vor beeindruckender kulisse.

Am Nachmittag wartet schon das 2te Wahrzeichen von Lhasa auf uns: der Jokhang Tempel, ebenso ein teil vom spirituellen Herz des Tibets!

Nochmal ein Panorama.. der Mönch unten links hat sich grade per Handy zum Essen verabredet :)

Jaaaa, 3ter tag im Tibet, 6ter tag on the road - hut und besitzer passen sich langsam aneinander an :-P

Abends feiern in einem der zwei tibetischen clubs in lhasa - spannend, und irgendwie auch ein teil Kulturerlebnis :- ).

Am nächsten morgen besichtigen wir zu dritt das grösste tibetische kloster, dass über lhasa in der berghang gebaut ist:

...

...!

Überall im Tibet wehen Gebetsflaggen im Wind. Auf ihnen sind buddhistische gebete in form von tantren geschrieben. Man sagt, dass die flaggen, wenn sie beginnen zu wehen, zum leben erwachen und anfangen die gebete zu sprechen (das knattern der flagge im wind).

Nachmittags fahren wir zurück nach Lhasa und besuchen den Barkhor Zirkel, der zentrale Pilgerkreis rund um den Jokhang Tempel, den tägliche tausende im Uhrzeigersinn durchschreiten und ihre gebetsmühlen sprechen lassen. auf dem boden liegen stofftücher, auf denen tibeter beten (wie auf dem Bild im Vordergrund zu sehen):

Eine der Möglichkeiten, im Tibet Nahziele anzusteuern: Das Bauerntaxi - auf diesen treckern ist platz für 6-8 leute. die sitze sind hart, dafür gibts frische luft (wie fast überall im Tibet!)

Am letzten tag teilen wir drei uns auf und nehmen uns verschiedene ziele vor: Ich habe mir für den letzten tag ein auto gemietet, das mich raus aufs land bringt - ich will unbedingt noch einmal die fantastische Landschaft genießen, die tibet bietet:

Dieses Panorama heisst Yamdrok-See, ein Bergsee auf ungefähr 5000 Metern Höhe. Bei Sonne schimmert der See teils türkis, teils violett - ein traum..

Am nächsten Tag wird sich andi wieder in den zug setzen und die strecke diesmal auf hardseater (55std harter sitz :- ) zurücklegen, bernhard wird ab lhasa airport über chengdu nachhause fliegen, und ich werde über Xi An zurück nach Shanghai fliegen, während mein gepäck es nur bis nach Xi An schafft - exquisit!

Soo, verehrte Kegelbrüder - das wars mal wieder! Cheers & bis bald, Hannes